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Dieses Buch (Barton Verlag, 2023) entstand aus einer Flutkatastrophe, die ich miterlebt habe. Das Buch zeigt, wie durch gemeinsame Verletzlichkeit eine tiefe emotionale Verbundenheit und eine neue Kultur des Mitgefühls entstanden sind. In 89 kurzen Fragmenten, darunter auch meine Gedichte und Fotos, kommen 23 verschiedene Menschen aus der Region zu Wort, mit denen ich für den Podcast „89 Schritte“ gesprochen habe. ‚Das Ahrtal des Mitgefühls‘ ist mehr als nur ein Buch über eine Flutkatastrophe. Es ist ein leidenschaftlicher Appell für Empathie, Zusammenhalt und die Anerkennung unserer gemeinsamen Menschlichkeit. Diana Ivanova gelingt es, aus der Katastrophe eine Quelle der Inspiration und ein Plädoyer für ein mitfühlenderes Miteinander zu machen. Eine Lektüre, die nachhallt und zum Nachdenken anregt, über die Grenzen des Ahrtals hinaus. –Daniel Pietrzik, mediennerd.de, 05.03.2024
Dieser Band entstand während des langen Lockdowns im Winter 2020/2021. Es herrschte eine eigentümliche, oft isolierte Stimmung damals – erinnerst du dich? Das Buch versammelt 25 Texte von 22 verschiedenen Autorinnen und Autoren. Wie viele meiner Bücher ist „Corona-Schnee“ ein wichtiges Puzzleteil in meinem Schaffen – ich glaube fest an kollektive Krisenbewältigung durch gemeinsames Schreiben und Erinnerungsarbeit. Der Titel leitet sich von meinem gleichnamigen Gedicht „Corona-Schnee“ ab. Die letzten Exemplare können direkt bei mir bestellt werden.
Dieses grossformatige Buch – mit den wunderbaren Frottagen von Sonia Kovatcheva – war eine pure Freude – eine literarisch-künstlerische Veröffentlichung aus dem Jahr 2015, eine gemeinsame Arbeit mit der visuellen Künstlerin Sonia Kovatcheva und der Autorin und Dozentin Kamelia Spassova, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat München. Wir drei haben das Projekt spontan entwickelt – während des gemeinsamen Stipendiums im Künstlerhaus Villa Waldberta , 2011 und 2012. Zweisprachig (Deutsch und English). Meine Gedichte, entstanden hier, wurden Teil meines Gedichtsbands „Basma y Gabardin“, veröffentlicht 2013 auf Bulgarisch vom Verlag Janet 45.
Das zweite Buch von meiner kubanischer Reihe, 2012 auf Spanisch und Englisch veröffentlicht. Während es im ersten Band „My Street. Cuban Stories“ noch um das Leben auf den Straßen Kubas und die Beziehung der Menschen zu ihrer direkten Umgebung ging, blickt „Behind Doors“ tiefer in den privaten Raum. Die Autoren wurden von meinen kubanischen Freunden selber eingeladen persönliche Geschichten zu schreiben. Es gibt sogar Geschichten aus dem Gefängnis. Einige der Texte wurden später (2017) im renommierten US-Literaturmagazin Ninth Letter abgedruckt. Designer ist Raycho Stanev. Martin Dietrich und Valia Carvalho haben mitgewirkt und mitgeholfen.
Mein erstes kubanisches Buch, das in drei Sprachen veröffentlicht wurde. Gemeinsame Arbeit mit dem iranisch-kanadischen Fotografen Babak Salari. Das Besondere an dem Buch ist der radikal subjektive Blickwinkel. Ganz gewöhnliche Kubanerinnen und Kubaner (die oft vorher keinerlei Bezug zur Literatur hatten) beschreiben und fotografieren ihre Strassen. Der berühmte bulgarische Schriftsteller Georgi Gospodinov („Zeitzuflucht“) schrieb über das Buch, dass man beim Lesen merke, dass das Phänomen des Magischen Realismus in Kuba kein reines Stilmittel ist, sondern eine ganz einfache, gelebte Realität der Menschen im Alltag darstellt. Im Journal of Latin American Geography wurde das Buch als ein „wunderbares Portal zur conditio humana (dem Wesen des Menschen) in Kuba“ gefeiert.
Im Jahr 2006 erschien das Buch „Ich habe den Sozialismus gelebt“ mit 171 Geschichten, herausgegeben vom Verlag Janet 45. Das Buch hat sich für mehrere Generationen, vor allem für junge Menschen, als sehr wichtig erwiesen und wurde mehrfach nachgedruckt.
Dieses Buch (2006) gilt als das erste große partizipative Erinnerungsprojekt Bulgariens zur Aufarbeitung der eigenen kommunistischen Vergangenheit. Das Buch basiert auf einer im März 2004 gestarteten Internetplattform (spomeniteni.org). Es war die erste osteuropäische Website dieser Art, auf der ganz normale Menschen aufgerufen waren, ihre persönlichen, unzensierten Alltagserinnerungen an die Zeit des Sozialismus in Bulgarien niederzuschreiben. Wir waren vier Initiatoren: der international gefeierte Schriftsteller Georgi Gospodinov(Gewinner des International Booker Prize 2023), der Psychiater Rumen Petrov, der Journalist Kalin Manolov und ich. In Bulgarien entwickelte sich das Buch zu einem großen Erfolg und wurde mehrfach nachgedruckt. Es erwies sich insbesondere für jüngere Generationen, die den Sozialismus selbst nicht mehr erlebt hatten, als wichtiges Dokument zum Verständnis ihrer Eltern und Großeltern. Obwohl die ursprüngliche Website heute leider nicht mehr existiert, bleibt das Buch ein zentrales und bleibendes Werk der kollektiven osteuropäischen Erinnerungsarbeit
"Basma i gabardin"ist ein Buch mit Gedichten, die zwischen 2011 und 2012 in Sofia und München entstanden sind. Die Illustrationen des Buches stammen von der Künstlerin Anastasia Tonkova, die für diese Gedichte in München gemalt wurden. Das Buch wurde im November 2013 vom Verlag Janet 45 veröffentlicht. Es erhielt mehrere Nominierungen - für den nationalen Poesiepreis "Ivan Nikolov "2013, für den nationalen Preis "Memory" für 2013 - das Jahr von Ivan Metodiev.
Das ist mein dritter Lyrikband, erschienen 2013. Basma (Kattun) und Gabardine sinde Metapher für meine Eltern, das Zarte und das Widerstandsfähige der menschlichen Existenz. Die Gedichte in diesem Band sind zwischen 2011 und 2013 entstanden. Ein ganz besonderes Element sind die Illustrationen der Künstlerin Anastasya Tonkova. Sie wurden nicht einfach nachträglich hinzugefügt, sondern entstanden eigens für diesen Gedichtband in der kreativen Atmosphäre des Künstlerhauses Villa Waldberta (nahe München). Das Buch wurde in Bulgarien für seine hohe literarische Qualität und seinen innovativen Charakter an der Schnittstelle von Poesie und Erinnerungsarbeit für zwei nationale Literaturpreise nominiert – „Ivan Nikolov“ und „Pamet“.
Zweisprachig (Bulgarisch und Englisch), entstanden in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Künstlerin Eli Geiser
„A Guidebook for Lovers and Other Disciples“ (mein zweiter Lyrikband aus dem Jahr 2003) erschien zweisprachig (Bulgarisch und Englisch) in der Foundation for Bulgarian Literature (Фондация за българска литература). Die englische Übersetzung der Gedichte stammt von der bekannten Übersetzerin (und Freundin) Zlatna Kostova.Begleitend zur Entstehung des Buches gab es eine enge kreative Kooperation mit der Schweizer Künstlerin Eli Geiser, die eigene Bilder zum Buch gestaltet hat. Im Februar 2003 stellten Eli Geiser und ich das gemeinsame, interdisziplinäre Projekt in der Galerie Millennium in Prag aus, später auch im Red House Cultural Centre in Sofia. Neben dem Buch „A Guidebook for Lovers“ gestalteten wir gemeinsam die multimediale Installation „Gesang des Ostens“. Der berühmte Literaturkritiker Marin Bodakov beschrieb den Band als ein mutiges literarisches Werk, das existenzielle menschliche Themen berührt. Die Gedichte seien wie ein Bindeglied, das sich „zwischen Gebet und Dankbarkeit“ bewegt und die menschliche Seele und das Fleisch Barmherzigkeit lehrt.
Erster Lyrik-Band, 1999
Es ist mein allererstes veröffentlichtes Werk und mein Debüt als Lyrikerin: Erschienen im Jahr 1999 im Verlag PAN, getragen von einem Cover-Foto des Fotografen Rafaelo Kazakov. Heute ist dieses Buch ein seltenes Fundstück, fast ganz verschwunden – ich selbst besitze nur noch eine einzige, kostbare Kopie davon. Zur Premiere damals brachte ich ein in Prag gedrehtes Video mit: Ein stilles Porträt, das ganz behutsam die Hände meiner guten Freundin Eki zeigt.
Das Buch versteht sich als eine „Sammlung von Fragmenten“, die die Porträts und intimen Lebensgeschichten von rund 50 älteren Menschen aus dem Nordwesten Bulgariens dokumentiert. Es folgt einer intensiven Zusammenarbeit mit dem kanadisch-iranischen Fotografen Babak Salari. Das Buch erlangte europaweit große Aufmerksamkeit. Die begleitenden Foto- und Textausstellungen wanderten ab 2010 durch renommierte Galerien in Wien, München, Florenz sowie in die Nationale Kunstgalerie in Sofia. Die deutsche Buchausgabe begleitete im Frühjahr und Sommer 2016 zwei große Ausstellungen im Schloss Eichholz sowie in der Citypension Bonn.