Das Buch “Das Ahrtal des Mitgefühls. 89 Fragmente aus dem Leben nach der Flut” wurde veröffentlicht

Nov 17, 2023

Das Buch “Das Ahrtal des Mitgefühls. 89 Fragmente aus dem Leben nach der Flut(Barton Verlag, November 2023) versammelt Texte aus 23 Gesprächen im Podcast 89 SCHRITTE, eigene Notizen, Gedichte, Collagen, Fotos.

Die Buchpräsentation fand am 16. November um 15.30 Uhr im ARP LABOR im ARP MUSEIM Bahnhof Rolandseck statt und versammelte Menschen aus dem Buch von Sinzig bis Insul und Antweiler. Die Gruppe MAYENSPIL (Harfe, Flöte und Geige) begleitete die Veranstaltung mit ihrer einzigartigen Musik. Das Buch ist online und im Buchhandel erhältlich.

Über das Buch:

Verwundbarkeit ist die soziologische Signatur unserer Zeit. Das Ahrtal ist hierfür ein Symbol – für die Verwundbarkeit unserer leiblichen Existenz, aber auch für die Verwundbarkeit der Infrastrukturen, die uns umgeben und die wir im gesellschaftlichen Alltag für selbstverständlich halten. Diana Ivanova zeichnet in Miniaturen, Fragmenten, Gedankentexturen und Gesprächssplittern das Bild der lokalen Gesellschaft des Ahrtals, die sich jäh mit dem Verlust der Alltagsroutinen konfrontiert sah. Auf diese Weise entsteht eine Atmosphäre der Empathie, die die physischen, psychischen und sozialen Wunden ebenso sichtbar macht, wie die überwältigende kollektive Erfahrung von Zusammenhalt und Solidarität. Das Buch von Diana Ivanova macht die Sicht frei auf die Potentiale, die in unserer von Krisen verunsicherten Gesellschaft stecken. Kunst und Kultur spielen hier eine herausragende Rolle: die Kunst des Einander-Zuhörens und die Kultur, zur rechten Zeit mit einer Klaviersonate Hoffnung in einer ausweglos scheinenden Situation zu geben. Die Energie der kleinen Gesten ist die Stärke der Fragmente aus dem Ahrtal des Mitgefühls.

Prof. Dr. Berthold Vogel, Geschäftsführender Direktor
Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V.
an der Georg-August-Universität

In einem Geflecht aus Raum und Zeit nimmt Diana Ivanova ihre Leser*innen mit durch zwei Jahre…Ihr gelingt es, in vorsichtigen, präzisen Worten und Bildern tiefe, einschneidende Erlebnisse, Verunsicherungen zu beschreiben.

Ulrike Miller, Journalistin, München

In diesem Buch … werden die Ereignisse durch die individuellen Berichte lebendig… das ist ein großes Verdienst …ein wertvolles Buch …Macht ferner deutlich, dass es aus psychohygienischen Gründen wichtig ist, über das zu reden, was man in einer Katastrophe erlebt und erlitten hat.

Prof. Bernd Rieken, Leiter des Instituts für psychoanalytisch-ethnologische Katastrophenforschung

Sigmund Freud Universität, Wien

Weitere Buchvorstellungen:

13.Dezember 2023 Salon 53177 der Bundeskunsthalle, Bad Godesberg

18.Januar 2024, Sinzig, Evangelisches Gemeindehaus

divanova